Hallo Welt!

Mir wurde vor langer, langer, langer Zeit mal ans Herz gelegt einen Blog für meinen Shop zu starten. Hauptsächlich aus SEO-technischen Gründen, aber auch weil ich gerne schreibe (letzteres war dann mein ganz persönliches Pro-Argument). Nun habe ich zwischen euren ganzen Bestellungen mal ein paar Minuten Zeit gefunden mich dem Thema „Blog“ zu widmen. Jetzt stellt sich mir allerdings die Frage worüber ich eigentlich schreiben soll? Was interressiert die Besucher eines Shops für alternativen Schmuck überhaupt? Sind Blogs noch modern oder sollte ich lieber in unzähligen Instagram-Stories über meine Arbeit berichten? So ein Blog erscheint mir dann aber doch ganz passabel, immerhin kann ich mich schriftlich besser ausdrücken.

Erstmal möchte ich mit einem Grundgerüst beginnen. Mich vorstellen und erzählen wie ich überhaupt zu diesem Shop gekommen bin – das übliche Gerede am Anfang jeden Blogs.

Wenn der Esszimmertisch zum Packtisch wird

Meine Name ist Jennifer, ich wohne in Gütersloh, das ist in Nordrhein-Westfalen – genauer gesagt in Ostwestfalen, dort wo die Menschen Tag und Nacht unfreundlich sind. Ich würde mich nicht als unfreundlich bezeichnen, sondern eher als reserviert. Äußerlich extrovertiert, innerlich introvertiert oder so. In Gütersloh befindet sich auch mein Arbeitsplatz. In meinem Wohnzimmer. Ich wünsche mir ganz dringend ein Arbeitszimmer oder ähnliches, da ich aber (wie vermutlich jeder) Umzüge hasse und erst vor 1 1/2 Jahren in diese Wohnung gezogen bin, versuche ich mich noch eine gewisse Zeit mit dieser Situation zu arrangieren. Da wird dann auch gerne mal der Esszimmertisch zum Packtisch umfunktioniert und auf dem Parkett mein Fotostudio ausgebreitet.

Jetzt aber die Fragen aller Fragen: Wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen Schmuck zu machen. Ich denke jeder in dieser Branche ist so oder so in der Art angefangen. Eines Tages stellt man fest, dass die Plugs die man sonst so trägt einfach langweilig sind. Crazy Factory haben nur Quatsch im Sortiment und in den anderen Shops findet man auch nicht so recht was man sucht. Ich wollte irgendetwas für Anlässe oder etwas zum aus- oder feiern gehen. Viele hängen sich dann ja normale Ohrringe unter die Plugs oder Tunnel, aber das fand ich dann irgendwie auch doof und dachte über eine Möglichkeit nach gedehnte Ohrlöcher und Ohrringe zu verbinden. In ebendieser Sekunde war der Grundstein einer Idee gelegt. Ich fing an zu recherchieren und mir einige Materialien zu besorgen. Eine Idee für mein erstes Paar Plugs hatte ich schon. Es sollte filigran, schnörkelig und schwarz werden. Einige kennen oder besitzen sie vielleicht auch – die Black Tears Plugs waren meine ersten Babys. Besagte Plugs fanden aber auch bei anderen Leuten sehr schnell anklang und ich fing an weitere Schmuckstücke zu fertigen und an Freunde und Bekannte zu verschenken.

Kurze Zeit später setzte sich dann die Idee, diese Sachen einfach mal zu verkaufen, in meinem Kopf fest. Schneller gesagt als getan: Ich erstellte Anfang 2016 einen Account bei Etsy und lud dort einige meiner Kreationen hoch. Mein erstes Paar Plugs habe ich direkt nach einer Woche verkauft. Ich war wahnsinnig stolz und habe mich riesig gefreut, dass es Menschen gibt die bereit sind für meine Arbeit Geld zu bezahlen. Da ich hauptberuflich Mediengestalterin bin, juckte es mir dann auch furchtbar schnell in den Fingern und ich versuchte einen eigenen Shop auf die Beine zu stellen, gestaltete ein Logo und alles was so dazu gehört. Ich könnte da jetzt noch viel genauer ins Detail gehen, aber ich glaube die Mehrheit wüsste mit meinem fachspezifischen Geschreibe nichts anzufangen, als überspringen wir diesen haarsträubenden Teil.

Und wenn Sie nicht gestorben ist… blah.

Zwei Jahre später hat sich alles ein wenig manifestiert. Meine Arbeitsabläufe werden immer routinierter und ich versuche mich nicht zu sehr von meinen Kunden stressen zu lassen. Zudem habe ich inzwischen so eine Art Linie in meinem Kopf, der ich hinterher renne – genaue Vorstellungen wie ich das hier weiter fortführen möchte.

Nun sitze ich hier, tippe was das Zeug hält und überlege parallel schon weitere Themen mit denen ich meinen Shop für euch interessanter gestalten kann.

Seid brav und verteilt wie immer viel Liebe und Glitzer,
die Jenny. <3